von Praktikantin Patrizia Thurnheer
Am Dienstag, 2. März ging dann die Show über die Bühne. Bis zuletzt blieben alle mehrheitlich ruhig, doch die Spannung lag in der Luft. Wird auch alles gut gehen?
Ich durfte die ganzen zwei Tage während den Vorbereitungen vor Ort im Schiffbau mit Katrin Sutter, Lou Limacher, und Jeanne Woodtli mitlaufen und helfen, dort wo ich konnte. Das hab ich sehr geschätzt!
Am Montag Nachmittag war ich verwunder darüber, wie viel in den nächsten 24 Stunden noch erledigt werden muss, damit die glamuröse Party steigen kann und wie viele Menschen involviert sind, hart arbeiten und wohl nie irgendwo gross erwähnt werden. Die meisten der Zuschauer, wie auch die Promis merken gar nicht, was für ein riesiger Aufwand dahinter steckt.
Lange blieb mir nicht Zeit um über das Geschehene nachzudenken. Denn da stöckelten schon die ersten Promis über den roten Teppich und Jubaira Bachmann machte Interviews am Laufband. Zum Teil habe ich die Personen auf dem roten Teppich gar nicht erkannt, beispielsweise DJ Tatana!
Eine erkannte ich aber ganz klar. KE$HA! Die Newcomerin aus den USA, auf die alle gespannt waren. Ihr Party- Song finde ich persönlich super! Und wie es schien, lebt die Partygöre ihr Image auch in vollen Zügen aus. An Alkohol schien es ihr an den Swiss Music Awards jedenfalls nicht zu fehlen…
Nach dem Gang über den roten Teppich, stellten Lou, Jubaira, der Kameramann und ich uns Backstage auf, um erste Siegerinterviews zu machen.
Ich fand es wahnsinnig spannend, all die bekannten Gesichter aus dem Fernsehen einmal nahe zu erleben. Von einigen war ich vorher nicht begeistert und musste nach dem Abend feststellen, dass die mir doch sympathisch sind und umgekehrt.
Meiner Meinung nach kann man auch einen grossen Unterschied zwischen Schweizer und Ausländischen Stars feststellen. Ausländische Stars bringen ihre 25-köpfige Entourage mit, betreten die Bühne zu spät und sind weniger begeisterte Interviewpartner. Schweizer Persönlichkeiten sind wohl noch ein Stück bodenständiger und weniger abgehoben.
Nach der Afterparty war ich dann glücklich mit dem Zug mit „normalen Leuten“ nach Hause zu fahren. Von den vielen neuen Eindrücken, war ich plötzlich hundemüde.
Ich fand es super, dass ich einmal einen kleinen Blick in die Promiwelt werfen konnte und viele der Persönlichkeiten live gesehen habe. Aber dieses Theater und diese Aufregung jeden Abend? Puh, lieber nicht.