Archive for March, 2010

«Ich musste weinen»

Sunday, March 21st, 2010

foto_corinneUnsere Praktikantin Patrizia Thurnheer interviewte die gehörlose Miss Handicap, Corinne Parrat. Die äusserst sympathische junge Frau und Repräsentatin für Behinderte in der Schweiz erzählt darin über ihr Amtsjahr, das Gehörlossein und eben, dass sie weinen musste, als sie den von FRAMIX mitproduzierten Dokumentarfilm ‘Verbotene Sprache’ sah. Das ganze Interview im Attachment.interview-corinne

Ein bye bye von Praktikantin Patrizia Thurnheer

Friday, March 12th, 2010

Drei spannende Praktikumswochen bei FRAMIX liegen hinter mir. Ich denke gerne an die Zeit zurück, obwohl sie viel zu schnell rumging.

Von Anfang an, wurde ich mit einbezogen, durfte überall mit hin und Katrin, Lou, Jeanne ermöglichten mir einen Einblick in Ihr Schaffen und führten mich in die Film- und TV- Welt ein.

Ich hatte immer etwas zu erledigen. Sei es, dass ich Informationen für einen Beitrag beschaffen, Quotes transkribieren oder Hintergrundmusik für einen Beitrag suchen musste.

Die offene, unkomplizierte und familiäre Atmosphäre in der FRAMIX gefiel mir sehr.

Manchmal fühlte ich mich etwas ins kalte Wasser geschmissen, aber genau das mochte ich auch. Einfach mal selber ausprobieren, auch wenn ich es nicht gleich perfekt hinkriegen würde. Beispielsweise war ich mit Lou Limacher in Zug um Automobilmechatroniker für ein weiteres Berufsporträt im Auftrag von SF Wissen MySchool zu casten und da meinte Lou nach den ersten zwei, drei Kandidaten, ich solle die Interviews nun machen. Dass sie mir vertraut haben und mich selber etwas machen liessen, gefiel mir ausserordentlich.

Für das, dass sie mir ein dreiwöchiges Praktikum hier ermöglichten, möchte ich mit ganz herzlich bedanken!

Nach der Matura habe ich vor an der Uni zu studieren. Was genau, über das muss ich mir noch klar werden. Aber später möchte ich auf alle Fälle im journalistischen Bereich tätig sein. Wer weiss vielleicht führt mich der Weg zurück zur Framix… Vorstellen könnte ich es mir jedenfalls J

SWISS MUSIC AWARD – Hinter den Kulissen

Monday, March 8th, 2010

von Praktikantin Patrizia Thurnheer

Am Dienstag, 2. März ging dann die Show über die Bühne. Bis zuletzt blieben alle mehrheitlich ruhig, doch die Spannung lag in der Luft. Wird auch alles gut gehen?

Ich durfte die ganzen zwei Tage während den Vorbereitungen vor Ort im Schiffbau mit Katrin Sutter, Lou Limacher, und Jeanne Woodtli mitlaufen und helfen, dort wo ich konnte. Das hab ich sehr geschätzt!

Am Montag Nachmittag war ich verwunder darüber, wie viel in den nächsten 24 Stunden noch erledigt werden muss, damit die glamuröse Party steigen kann und wie viele Menschen involviert sind, hart arbeiten und wohl nie irgendwo gross erwähnt werden. Die meisten der Zuschauer, wie auch die Promis merken gar nicht, was für ein riesiger Aufwand dahinter steckt.

Lange blieb mir nicht Zeit um über das Geschehene nachzudenken. Denn da stöckelten schon die ersten Promis über den roten Teppich und Jubaira Bachmann machte Interviews am Laufband. Zum Teil habe ich die Personen auf dem roten Teppich gar nicht erkannt, beispielsweise DJ Tatana!

Eine erkannte ich aber ganz klar. KE$HA! Die Newcomerin aus den USA, auf die alle gespannt waren. Ihr Party- Song finde ich persönlich super! Und wie es schien, lebt die Partygöre ihr Image auch in vollen Zügen aus. An Alkohol schien es ihr an den Swiss Music Awards jedenfalls nicht zu fehlen…

Nach dem Gang über den roten Teppich, stellten Lou, Jubaira, der Kameramann und ich uns Backstage auf, um erste Siegerinterviews zu machen.

Ich fand es wahnsinnig spannend, all die bekannten Gesichter aus dem Fernsehen einmal nahe zu erleben. Von einigen war ich vorher nicht begeistert und musste nach dem Abend feststellen, dass die mir doch sympathisch sind und umgekehrt.

Meiner Meinung nach kann man auch einen grossen Unterschied zwischen Schweizer und Ausländischen Stars feststellen. Ausländische Stars bringen ihre 25-köpfige Entourage mit, betreten die Bühne zu spät und sind weniger begeisterte Interviewpartner. Schweizer Persönlichkeiten sind wohl noch ein Stück bodenständiger und weniger abgehoben.

Nach der Afterparty war ich dann glücklich mit dem Zug mit „normalen Leuten“ nach Hause zu fahren. Von den vielen neuen Eindrücken, war ich plötzlich hundemüde.

Ich fand es super, dass ich einmal einen kleinen Blick in die Promiwelt werfen konnte und viele der Persönlichkeiten live gesehen habe. Aber dieses Theater und diese Aufregung jeden Abend? Puh, lieber nicht.

Treffen mit Bushido!

Monday, March 8th, 2010

dsc02909Ein Blogbeitrag von Praktikantin Patrizia Thurnheer
SWISS MUSIC AWARDS! Dieses Stichwort haute mich beinahe aus den Socken! Ich kann live dabei sein, wenn die Vorbereitungen zum wohl grössten und wichtigsten Musikanlass der Schweiz laufen und am Abend, wenn dann die Musiker, Models und bekannten Persönlichkeiten über den roten Teppich stolzieren. WOW!

Es kam aber noch besser! FRAMIX sollte im Auftrag von ProSieben Schweiz einen Beitrag über Bushidos (deutscher Rapper) Ankunft in Zürich, was er am Abend vor dem grossen Event unternimmt und wie er die Stadt Zürich erlebt, drehen. Bushido ist mir ganz klar ein Begriff. Lieder von ihm kenn ich nicht, vielmehr weiss ich aus Interviews, dass er gern mit frauen- und schwulenfeindlichen Aussagen schockiert und Aufsehen erregt. Genau darum war ich ihm gegenüber am Anfang ein wenig skeptisch. Musste aber schnell feststellen, dass solche Musiker ein ganzes Team hinter sich haben, die schauen, dass er sein Image aufrecht erhält. Sobald die Kamera eingeschaltet war, hörte man Wörter wie „Nutten“ und alles was man mit Prostituierten assoziiert.

Als wir aber mit ihm im Restaurant Essen waren redete er ganz „normal“ mit seinen Kumpels und der harte-vor-der-Kamera-Bushido wurde plötzlich zum bodenständigen, jungen Mann.